Was scampy speichert
Drei Dinge gehören dir
Deine E-Mail-Adresse, damit du dich anmelden kannst. Deinen Namen, damit dich jemand ansprechen kann — er darf ein Fantasiename sein. Und was du gebaut hast: welches Thema wie sicher sitzt und welche Aufgabe du wann beantwortet hast.
Dazu deine Kartei: welche Lernkarten du mit «Noch nicht» oder «Gewusst» eingeschätzt hast, damit sie in den Gruppen «Noch üben» und «Gewusst» stehen. Setzt du einen Stapel zurück, ist das wieder weg. Wann du welche Karte umgedreht hast, wird nicht gespeichert.
Dazu deine Coins: wie viele du hast, wie weit die laufenden zehn Minuten Lernzeit sind und bis wann gezählt ist. Hast du unter «Games» einen Automaten freigeschaltet, ist gespeichert, welcher es ist und wie viele eingeworfene Spielmünzen auf ihm auf ein Spiel warten. Wann und wie du spielst, wird nicht gespeichert — deine drei besten Runden und dein höchstes Level je Automat merkt sich nur dein Browser auf diesem Gerät.
Markierst du ein Spiel mit dem Herz oder eine Übung mit dem Lesezeichen, ist gespeichert, welches. Bringt dir der Scampy eine Nachricht oder ein Geschenk von dem, der scampy betreibt, ist gespeichert, ob du sie gelesen oder es geöffnet hast — nicht wann.
Legst du für eine Prüfung Übungen, Tests oder Lernkarten zusammen, ist gespeichert, was darin liegt. Unter «Mein Lernmaterial» ist gespeichert, was du selbst hineinlegst: Name und Art, eine Notiz, deine Lernkarten und eine Datei — höchstens 5 MB je Datei und 30 MB zusammen. Wählst du dort Übungen, Tests oder Lernkarten aus scampy, ist gespeichert, welche — nicht ihr Inhalt, der bleibt, wo er herkommt —, und legst du ein Lernmaterial in eine Prüfungsvorbereitung, ist das auch gespeichert. Ein Foto schreibt scampy dabei neu, ohne Angaben dazu, wo oder womit es aufgenommen wurde. Eine PDF bleibt, wie sie ist; was sie über sich selbst sagt, etwa wer sie geschrieben hat, steht weiter darin. Sehen kannst das nur du. Löschst du ein Lernmaterial oder dein Konto, ist es weg.
Ist dir ein Spezialkurs zugewiesen, ist gespeichert, welcher und seit wann. Sehen kannst ihn nur du — und wer scampy betreibt, denn von dort kommt die Zuweisung. Was du bei seinen Lernkarten mit «Noch nicht» hineinlegst, liegt in deiner Kartei, getrennt von der deiner Fächer. Welche seiner Stufen du geschafft hast, ist gespeichert — nicht wann. Legst du Karten des Kurses in dein Lernmaterial, ist gespeichert, welche — nicht ihr Text. Wird er dir nicht mehr zugewiesen, stehen sie in deinem Lernmaterial nicht mehr da.
Bist du in einer Gruppe, ist gespeichert, in welcher und wann du beigetreten bist oder sie verlassen hast. Die Person, die sie führt, sieht deinen Anzeigenamen und bei jeder Aufgabe der Gruppe, ob du sie angefangen oder erledigt hast — gezählt wird, was du getan hast, nicht, ob es richtig war. Nie deine E-Mail, deine Antworten, deine Stufen oder deine Coins, und die anderen in der Gruppe sehen nichts von dir. Führst du selbst Gruppen, sind dein Abo, deine Gruppen, ihre Freigaben und die Aufgaben gespeichert, die du gibst.
Unter «Meldungen» steht, was dir jemand schickt. Damit der Scampy weiss, was neu ist, ist gespeichert, ob du eine Einladung in eine Gruppe schon gesehen hast und bis zu welcher Aufgabe du die Aufgaben deiner Gruppe gesehen hast — nicht, wann du nachgesehen hast. Lehnst du eine Einladung ab, ist sie gelöscht, und mit ihr deine E-Mail bei der Gruppe.
Wer beim Gegenlesen hilft, hat auf jeder Seite einen Knopf «Feedback». Was dort geschrieben wird, bleibt gespeichert, bis es erledigt ist: der Text, die Seite und bei einer Aufgabe, welche es war. Wo etwas gegenzulesen ist, lässt es sich als gegengelesen bestätigen; dann bleibt gespeichert, was bestätigt ist und wann, bis die Bestätigung zurückgenommen oder das Konto gelöscht wird.
Was scampy nicht erhebt
Diese Liste ist verbindlich. Sie steht wortgleich in den Projektregeln, und ein Test prüft, dass sie hier steht:
- keine Kamera
- kein Mikrofon
- keine Screenshots
- kein Klartext-Keylogging
- keine Standortabfrage
- kein Geräte-Fingerprinting über das für Sicherheit Nötige hinaus
Dazu nicht: kein Alter, kein Geburtsjahr, keine Klasse, keine Schule, kein Nachname, kein Standort.
Wenn dir eine Aufgabe etwas vorspielt, kommt die Aufnahme von scampy selbst. Aufgenommen wird nichts — Aufgaben zum Sprechen gibt es nicht, weil sie ein Mikrofon bräuchten. Was dir eine Lektion im Unterricht vorliest, spricht der Server von scampy: Er bekommt dafür den Satz aus der Lektion, ohne dein Konto, und merkt sich nicht, wer was gehört hat. Antwortet er nicht, liest dein Gerät mit einer Stimme vor, die auf dem Gerät liegt.
Die Töne kommen ebenfalls von scampy. Ob sie an oder aus sind, merkt sich nur dein Browser auf diesem Gerät — zu uns kommt das nie. Dasselbe gilt fürs Vibrieren in den Spielautomaten und dafür, ob deine Ziele für heute schon gefeiert wurden.
Wenn du eine Antwort von Hand schreibst, liest dein Browser deine Schrift. Zu uns kommt nur das Wort, das gelesen ist, wie wenn du es getippt hättest — keine Striche und kein Bild. Ob du von Hand schreibst, merkt sich nur dein Browser auf diesem Gerät.
Wer in dein Konto sieht
Niemand, der scampy benutzt, kann in dein Konto hineinsehen. Eine Ausnahme gibt es, und sie gehört gesagt: Wer scampy betreibt, kann es ansehen — damit eine Löschung erledigt und ein Fehler gefunden werden kann.
Dein Stand gehört dir. Wie weit andere sind, steht hier nirgends — nicht als Zahl, nicht als Platz, nicht als Andeutung. Das geht niemanden etwas an.
Was von einer Aufgabe übrig bleibt
Die Aufgabe selbst wird nicht gespeichert — nur, welche Vorlage sie erzeugt hat und mit welcher Zufallszahl. Daraus lässt sie sich wieder herstellen, solange die Vorlage gleich bleibt. Von deiner Antwort bleiben: ob sie stimmte und wie lange du gebraucht hast. Kein Protokoll deiner Tastendrücke, kein Zwischenstand, nichts über dein Gerät.
In einem Check kommen vier Zahlen dazu: wie lange es dauerte, bis du angefangen hast, wie oft du etwas eingefügt hast, wie oft du das Fenster gewechselt hast und wie lange insgesamt. Vier Zahlen, nichts davon ein Text und nichts davon über dein Gerät. Und deine Antwort selbst wird auch dann nicht aufbewahrt.
Mitgezählt wird auch
scampy zählt mit, was passiert: dass sich jemand angemeldet, eine Runde begonnen, eine Aufgabe bekommen oder beantwortet oder einen Tipp geholt hat, und ein paar Dinge mehr. Das läuft auf dem eigenen Server, ohne jeden fremden Dienst. Dabei steht nicht dabei, von wem es kam.
Ganz ausschliessen lässt es sich trotzdem nicht: Jeder Eintrag hat seine Uhrzeit, und wer sie neben deinen Lernstand legt, kann manchen davon dir zuordnen. Die Einträge bleiben auch stehen, wenn dein Konto gelöscht ist — dann gibt es aber nichts mehr, dem sie zuzuordnen wären.
Beim Anmelden
Dein Anmeldecode steht nicht so in der Datenbank, wie er in der Mail steht, sondern nur als Prüfwert: Damit lässt sich prüfen, ob du den richtigen eintippst. Wer nur die Datenbank hat, kann ihn daraus nicht ablesen. Nach zehn Minuten gilt er nicht mehr, nach einem Tag ist er gelöscht.
Damit niemand beliebig viele Codes anfordern kann, muss scampy für eine Stunde merken, von welchem Anschluss eine Anfrage kam. Auch davon bleibt nur ein Prüfwert, die Nummer selbst wird nirgends gespeichert, und nach der Stunde ist auch er weg. Das ist das Einzige, was scampy von sich aus über dein Gerät festhält.
Hast du deine Codes aufgebraucht — drei in einer Stunde oder zehn an einem Tag —, kann wer scampy betreibt die Grenze für deine Adresse zurücksetzen. Dann sind diese Anfragen sofort gelöscht, und beide Grenzen zählen von vorn.
Post
Es kommen nur Anmeldecodes. Keine Werbung, keine Newsletter, keine Mails an jemand anderen als dich.
Deine Daten mitnehmen
Unter «Du» kannst du dir eine Datei herunterladen, mit deinen Angaben und deinem Lernstand — auch deiner E-Mail. Nicht dabei ist eine Zahl, mit der scampy entscheidet, ob eine Prüfung für deinen Stand zählt.
Wie lange das alles bleibt
Solange du es behalten willst. scampy räumt deinen Stand nicht weg, wenn du lange nicht da warst — auch nach Jahren nicht. Du kommst zurück, und alles steht noch da.
Die andere Seite davon gehört dazugesagt: Was du geübt hast, bleibt eben auch liegen. Weg ist es erst, wenn du es wegmachst — und wie das geht, steht gleich hier drunter.
Löschen heisst löschen
Dein Konto samt allem, was du gebaut hast, wird auf Verlangen gelöscht. Dann ist es weg.
Fast: In den Sicherheitskopien für Notfälle steht es danach noch höchstens fünf Tage. Dann sind auch die überschrieben. Angeschaut wird dort nichts.
Der Knopf dafür steht unter «Du». Danach warten wir 30 Tage — so lange kannst du es dir noch anders überlegen. Erst dann wird gelöscht.
Wer hinter scampy steht
Verantwortlich für scampy und für das, was hier gespeichert wird:
wird noch eingetragen
Hast du eine Frage zu deinen Daten, oder willst du wissen, was über dich gespeichert ist? Hier erreichst du diese Stelle:
wird noch eingetragen